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Lernen im Schlaf

Fremdsprachen gehören heute zur Allgemeinbildung. Wenn nur das Lernen nicht so mühsam wäre! Für alle, die damit Schwierigkeiten haben, gibt es gute Nachrichten. Denn am effektivsten lernen wir im Schlaf! Zu diesem Ergebnis sind mehrere wissenschaftliche Studien gekommen. Und das können wir gerade beim Sprachenlernen nutzen! Im Schlaf verarbeiten wir die Erfahrungen des Tages. Unser Gehirn analysiert die neuen Eindrücke. Alles, was wir erlebt haben, wird nochmals durchdacht. Dabei verfestigen sich neue Inhalte in unserem Gehirn. Besonders gut wird abgespeichert, was vor dem Einschlafen war. Deshalb kann es helfen, wichtige Sachen abends nochmal zu wiederholen. Für jeden Lerninhalt ist eine andere Schlafphase zuständig. Der Traumschlaf unterstützt das psychomotorische Lernen. Dazu gehören zum Beispiel Musizieren oder Sport. Das Lernen von reinem Wissen geschieht dagegen im Tiefschlaf. Hier wird all das wiederholt, was wir beim Lernen aufnehmen. Also auch Vokabeln und Grammatik! Wenn wir Sprachen lernen, muss unser Gehirn viel arbeiten. Es muss neue Wörter und neue Regeln abspeichern. Im Schlaf wird all das nochmal abgespielt. Forscher bezeichnen dies als Replay-Theorie. Wichtig ist aber, dass man gut schläft. Körper und Geist müssen sich richtig erholen. Nur dann kann das Gehirn effizient arbeiten. Man könnte sagen: Guter Schlaf, gute Gedächtnisleistung. Während wir uns schon ausruhen, ist unser Gehirn noch aktiv… Also dann: Gute Nacht, good night, buona notte, dobrou noc!

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