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Plansprache Esperanto

Englisch ist die wichtigste Weltsprache der Gegenwart. Mit ihr sollen sich alle Menschen verständigen können. Aber auch andere Sprachen wollen dieses Ziel erreichen. Zum Beispiel Plansprachen. Plansprachen werden bewusst entwickelt und ausgearbeitet. Es gibt also einen Plan, nach dem sie konstruiert werden. Bei Plansprachen werden Elemente aus verschiedenen Sprachen vermischt. Dadurch sollen sie für möglichst viele Menschen erlernbar sein. Das Ziel jeder Plansprache ist also die internationale Kommunikation. Die bekannteste Plansprache ist Esperanto. Sie wurde erstmals 1887 in Warschau vorgestellt. Ihr Gründer war der Arzt Ludwik L. Zamenhof. Er sah in Verständigungsproblemen die Hauptursache für Unfrieden. Deshalb wollte er eine völkerverbindende Sprache schaffen. Mit ihr sollten alle Menschen gleichberechtigt miteinander sprechen. Das Pseudonym des Arztes war Dr. Esperanto, der Hoffende. Das zeigt, wie sehr er an seinen Traum glaubte. Die Idee der universalen Verständigung ist aber viel älter. Bis heute sind viele verschiedene Plansprachen entwickelt worden. Mit ihnen verbinden sich auch Ziele wie Toleranz und Menschenrechte. Esperanto wird heute von Sprechern in mehr als 120 Ländern beherrscht. Es gibt aber auch Kritik an Esperanto. Zum Beispiel sind 70% des Vokabulars romanischen Ursprungs. Und auch sonst ist Esperanto deutlich indoeuropäisch geprägt. Die Sprecher tauschen sich auf Kongressen und in Vereinen aus. Regelmäßig werden Treffen und Vorträge organisiert. Na, haben Sie auch Lust auf Esperanto bekommen? Ĉu vi parolas Esperanton? – Jes, mi parolas Esperanton tre bone!

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