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Wie lernt das Gehirn Grammatik?

Als Babys beginnen wir damit, unsere Muttersprache zu lernen. Das geschieht ganz automatisch. Wir merken es nicht. Unser Gehirn muss beim Lernen aber viel leisten. Wenn wir zum Beispiel Grammatik lernen, hat es viel Arbeit. Jeden Tag hört es neue Dinge. Es bekommt permanent neue Impulse. Das Gehirn kann aber nicht jeden Impuls einzeln verarbeiten. Es muss ökonomisch handeln. Deshalb orientiert es sich an Regelmäßigkeiten. Das Gehirn merkt sich das, was es häufig hört. Es registriert, wie oft eine bestimmte Sache vorkommt. Aus diesen Beispielen macht es dann eine grammatische Regel. Kinder wissen, ob ein Satz richtig oder falsch ist. Sie wissen aber nicht, warum das so ist. Ihr Gehirn kennt die Regeln, ohne sie gelernt zu haben. Erwachsene lernen Sprachen anders. Sie kennen schon die Strukturen ihrer Muttersprache. Diese bilden die Basis für die neuen grammatischen Regeln. Um zu lernen, brauchen Erwachsene aber Unterricht. Wenn das Gehirn Grammatik lernt, hat es ein festes System. Das wird zum Beispiel an Nomen und Verben sichtbar. Sie werden in verschiedenen Regionen des Gehirns gespeichert. Bei ihrer Verarbeitung sind unterschiedliche Regionen aktiv. Auch werden simple Regeln anders gelernt als komplexe Regeln. Bei komplexen Regeln arbeiten mehrere Regionen des Gehirns zusammen. Wie genau das Gehirn Grammatik lernt, ist noch nicht erforscht. Man weiß aber, dass es theoretisch jede Grammatik lernen kann…

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