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Die afrikanischen Sprachen

In Afrika werden sehr viele unterschiedliche Sprachen gesprochen. Auf keinem anderen Kontinent gibt es so viele verschiedene Sprachen. Die Vielfalt der afrikanischen Sprachen ist beeindruckend. Man schätzt, dass es etwa 2000 afrikanische Sprachen gibt. All diese Sprachen ähneln sich aber nicht! Ganz im Gegenteil – oft sind sie sogar völlig unterschiedlich! Die Sprachen Afrikas gehören zu vier verschiedenen Sprachfamilien. Manche afrikanischen Sprachen haben weltweit einzigartige Merkmale. Es gibt beispielsweise Laute, die Ausländer nicht imitieren können. Ländergrenzen sind in Afrika nicht immer auch sprachliche Grenzen. In manchen Regionen gibt es sehr viele verschiedene Sprachen. In Tansania spricht man zum Beispiel Sprachen aus allen vier Familien. Eine Ausnahme unter den afrikanischen Sprachen bildet Afrikaans. Diese Sprache entstand in der Kolonialzeit. Damals trafen sich Menschen aus verschiedenen Kontinenten. Sie kamen aus Afrika, Europa und Asien. Durch diese Kontaktsituation entwickelte sich eine neue Sprache. Afrikaans zeigt Einflüsse aus vielen Sprachen. Mit dem Niederländischen ist die Sprache aber am engsten verwandt. Heute wird Afrikaans vor allem in Südafrika und Namibia gesprochen. Die außergewöhnlichste afrikanische Sprache ist die Trommelsprache. Mit Trommeln kann theoretisch jede Botschaft versendet werden. Die Sprachen, die man durch Trommeln überträgt, sind Tonsprachen. Die Bedeutung der Wörter oder Silben hängt von der Höhe der Töne ab. Das bedeutet, die Töne müssen durch die Trommeln imitiert werden. Die Trommelsprache wird in Afrika schon von Kindern verstanden. Und sie ist sehr effizient… Bis zu 12 Kilometer weit kann man die Trommelsprache hören!

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