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Die Sprache der Bilder

Ein deutsches Sprichwort lautet: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das bedeutet, dass Bilder oft schneller verstanden werden als Sprache. Auch können Bilder Gefühle besser transportieren. Deshalb werden in der Werbung viele Bilder eingesetzt. Bilder funktionieren anders als Sprache. Sie zeigen uns mehrere Dinge parallel und wirken in ihrer Gesamtheit. Das heißt, das ganze Bild zusammen hat einen bestimmten Effekt. Bei Sprache werden meist deutlich mehr Worte gebraucht. Bilder und Sprache gehören aber zusammen. Um ein Bild zu beschrieben, brauchen wir Sprache. Umgekehrt werden viele Texte erst durch Bilder gut verständlich. Die Beziehung von Bild und Sprache wird von Linguisten untersucht. Es stellt sich aber die Frage, ob Bilder auch eine eigene Sprache sind. Wenn etwas nur gefilmt wird, können wir die Bilder anschauen. Die Aussage des Films ist aber nicht konkret. Wenn ein Bild als Sprache funktionieren soll, muss es konkret sein. Je weniger es zeigt, desto klarer wird seine Botschaft. Ein gutes Beispiel hierfür sind Piktogramme. Piktogramme sind einfache und eindeutige Bildzeichen. Sie ersetzen die verbale Sprache, sind also visuelle Kommunikation. Das Piktogramm für ein Rauchverbot kennt jeder. Es zeigt eine Zigarette, die durchgestrichen ist. Durch die Globalisierung werden Bilder immer wichtiger. Aber auch die Sprache der Bilder muss man lernen. Sie ist nicht weltweit verständlich, auch wenn das viele denken. Denn unsere Kultur beeinflusst unser Verständnis von Bildern. Was wir sehen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Manche Menschen sehen also keine Zigarette, sondern nur dunkle Linien.

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