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Die Entwicklung der Sprache

Warum wir miteinander sprechen, ist klar. Wir möchten uns austauschen und untereinander verständigen. Wie genau Sprache entstanden ist, ist dagegen weniger klar. Hierzu existieren verschiedene Theorien. Sicher ist aber, dass Sprache ein sehr altes Phänomen ist. Voraussetzung für das Sprechen waren bestimmte körperliche Merkmale. Sie waren notwendig, damit wir Laute bilden können. Schon die Neandertaler hatten die Fähigkeit, ihre Stimme einzusetzen. Dadurch konnten sie sich von den Tieren unterscheiden. Außerdem war eine laute, feste Stimme zur Verteidigung wichtig. Mit ihr konnte man Feinde bedrohen oder erschrecken. Damals wurden schon Werkzeuge hergestellt und Feuer gemacht. Dieses Wissen musste irgendwie weitergegeben werden. Auch für die Jagd in Gruppen war Sprache wichtig. Eine ganz einfache Verständigung gab es schon vor 2 Millionen Jahren. Die ersten sprachlichen Elemente waren Zeichen und Gesten. Die Menschen wollten sich aber auch im Dunkeln verständigen. Zudem mussten sie miteinander sprechen können, ohne sich anzusehen. Deshalb hat sich die Stimme entwickelt, die die Zeichen ersetzte. Die Sprache im heutigen Sinne ist mindestens 50000 Jahre alt. Als der Homo sapiens Afrika verließ, verbreitete er sie weltweit. In den verschiedenen Regionen trennten sich die Sprachen voneinander. Das heißt, es entstanden verschiedene Sprachfamilien. Sie enthielten jedoch nur Grundlagen von sprachlichen Systemen. Die ersten Sprachen waren viel weniger komplex als heutige Sprachen. Durch Grammatik, Phonologie und Semantik wurden sie weiterentwickelt. Man könnte sagen, verschiedene Sprachen sind verschiedene Lösungen. Das Problem aber war immer dasselbe: Wie zeige ich, was ich denke?

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